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DARMSTENOSEN – WAS HILFT BEI EINER VERENGUNG DES DARMS?

Leiden Sie in letzter Zeit vermehrt an stärkeren Verdauungsproblemen? Fühlen Sie sich regelmäßig verstopft und schlagen sich ungewöhnlich oft mit Blähungen herum? Erleben Sie nach der Nahrungsmittelaufnahme Übelkeit oder verspüren überhaupt erst gar keinen Appetit?

Diese Beschwerden sind nicht nur besonders lästig und eine große Beeinträchtigung im Alltag, sondern können ernstzunehmende Ursachen haben. Um Ihrer Gesundheit willen sollten Sie diese Symptome also nicht ignorieren. Eine mögliche Ursache für diese Beschwerden kann nämlich eine sogenannte Darmstenose sein, die mitunter lebensgefährdende Folgen haben kann, wenn der Leidende nicht richtig auf seine Beschwerden antwortet. Doch was ist eine Darmstenose eigentlich, wie kann man sie erkennen und wie kann man seinem Darm bei diesen Beschwerden Abhilfe leisten? Im folgenden Artikel wollen wir genauer auf diese Fragen eingehen und Ihnen die Möglichkeit bieten die Symptome einer Darmstenose zu erkennen.

Was ist eine Darmstenose?

Die Darmstenose gehört zu den Erkrankungen des Darms. Der Begriff „Stenose“ ist griechischen Ursprungs und beschreibt die Verengung eines Hohlkörpers, in diesem Fall eine Verengung des Darms an einer bestimmten Stelle. Die Stenose allein ist allerdings noch nicht das Problematischste. Vielmehr ist es die Reaktion des Darms auf diese Darmverengung, die eine Stenose des Darms wirklich bedenklich machen. Tritt eine solche Darmverengung auf, versucht der Darm nämlich dagegen anzukämpfen. Das geschieht, wie MedizInfo beschreibt, in mehreren Schritten.

Zuerst versucht der Darm die Verengung zu kompensieren und seine Inhalte wie gewohnt zu transportieren. Gelingt es dem Darm nicht die Beeinträchtigung durch die Stenose zu überwinden, beginnt der Darminhalt sich an der Verengung zu stauen. Der Darm bläht sich an der Verengung auf, was weitere negative Folgen mit sich bringt. Nun sind es nicht nur muskuläre Beschwerden durch die Stenose, sondern auch Entzündungen an der Verengung, die durch eine höhere Keimkonzentration entstehen können, die dem Leidtragenden zu schaffen machen.

Im schlimmsten Fall kann die Verengung zu einem kompletten Darmverschluss und einem Durchbruch des Darms führen. Diese Folgen wären für den Betroffenen lebensgefährlich. Erkrankungen wie eine Darmstenose sollten somit ernst genommen werden. Allerdings ist eine Darmstenose bereits im frühen Stadium gut erkennbar und die gesundheitliche Vorgeschichte der Betroffenen kann die Diagnose erheblich erleichtern. Es sollte trotzdem erwähnt werden, dass es nur in seltenen Fällen zu einem schweren Verlauf bei einer Darmstenose kommt, der zu einem Darmverschluss führt. Nichtsdestotrotz sollten Sie die Symptome der Darmstenose nicht ignorieren.

Ursachen von Darmstenosen

Wie bereits beschrieben, äußert sich eine Stenose erstmals durch eine Verengung innerhalb des Darmtraktes. Das ist allerdings schon ein Symptom und nicht die Ursache des Krankheitsbildes. Die Ursachen für Stenosen liegen oft weiter in der Vergangenheit der Gesundheitsakte der Betroffenen. Nur in den allerwenigsten Fällen sind Darmstenosen eine angeborene Problematik. In der großen Mehrheit der Fälle hat eine Stenose dagegen vorangegangene Erkrankungen als Auslöser.

Oft sind es Entzündungen des Darms wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn, die Auslöser einer Stenose sind. Verantwortlich können aber auch Divertikelentzündungen, Blinddarmentzündungen oder Bauchfellentzündungen sein. Einklemmungen und Einstülpungen des Darmkörpers können ebenfalls entsprechende Folgen haben. In seltenen Fällen kann Darmkrebs der Auslöser der Beschwerden sein. Schwangere und Personen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sind zudem einem höheren Risiko einer Verengung ausgesetzt. Außerdem können Narben aus operativen Eingriffen bei früheren Darmerkrankungen Stenosen hervorrufen.

In Ausnahmefällen können auch oral aufgenommene Fremdkörper und Spulwürmer für die Darmverengung verantwortlich sein. Aus den Ursachen lassen sich zwei Leitmotive ableiten: Entzündungserkrankungen und bestimmte Risikogruppen. Entzündungserkrankte und Angehörige von Risikogruppen können ihren Hausarzt beim Auftreten von Symptomen also direkt auf eine mögliche Stenose aufmerksam machen. Doch wie erkennt man die Symptome einer Darmstenose richtig?

Die Symptome einer Darmstenose in den unterschiedlichen Stadien

Stenose darm

Wenn nicht schon eine Entzündung die Aufmerksamkeit des Leidenden auf den Darm gelenkt hat, sind es Verdauungsprobleme, auf die die Leidenden zu antworten haben. Neben den typischen Verstopfungen und Blähungen können insbesondere ein anhaltendes Völlegefühl und eine außergewöhnliche Appetitlosigkeit wegweisend für die Diagnostik einer Darmstenose sein. Beide leiten sich aus dem Stau an der Verengung ab.

Hinzu kommen gelegentlich Übelkeit und Erbrechen in Verbindung mit der Nahrungsmittelaufnahme. Die Verengung selbst geht nur mit geringen Schmerzen einher. Erst in späteren Stadien, wenn die Kompensation des Darms versagt, werden die Schmerzen wirklich unerträglich. Allerdings ist der Darm schon in den frühen Stadien einer Stenose teils verhärtet. Bei anhaltenden Verdauungsproblemen kann es sich also lohnen, wenn Sie ihre Darmregion sachte mit den Fingern abtasten. Eine verhärtete Stelle kann auf eine Verengung und damit auf eine Darmstenose hinweisen.

Ein sichtbares Symptom ist außerdem ein dünner, stiftartiger Stuhl, welchen eine Verengung im Dickdarm zur Folge haben kann. Sollte eine erkrankte Person sämtliche leichte und mittelschwere Symptome ignorieren, kann ein Darmverschluss folgen, der lebensgefährlich sein kann und Folgen wie krampfartige Schmerzen, Koterbrechen, das Erbrechen von Darminhalten, und ein eintretender Kreislaufschock mit sich tragen.

Sollten Sie somit Symptome beobachten, suchen Sie einen Arzt auf, um eine Darmverengung und damit eine Darmstenose auszuschließen oder eine Therapie zu erhalten. Denn eine Behandlung ist sowohl medikamentös als auch durch Ernährungsumstellungen gut möglich und ein ohnehin recht seltener Darmverschluss kann damit leicht abgewendet werden.

Was hilft bei einer Darmstenose? 

Das Institut für Ernährungsmedizin an der Technischen Universität München hat sich eingehend mit Darmerkrankung der Darmstenose und deren Behandlung auseinandergesetzt. Im Zuge seiner Untersuchungen hat das Institut drei Kernaspekte einer Ernährung herausgestellt, die sich positiv auf eine Darmstenose auswirken kann. Der erste bezieht sich dabei direkt auf die Nährstoffe, die Leidende (nicht) aufnehmen sollten.

Das Ziel der Ernährung bei einer Darmstenose ist die vorhandene Stenose möglichst gering zu belasten. Das gelingt durch die drastische Reduzierung der Ballaststoffaufnahme. Vollkornprodukte und körnerhaltige Gebäcke, Hülsenfrüchte, faseriges Gemüse und (frisches) Obst fallen deswegen aus der Ernährung. Um faseriges Gemüse handelt es sich beispielsweise bei Spargel, Sellerie, Pilzen, Rhabarber oder Krautgewächsen. Auch auf die Schalen von sämtlichen Obst- und Gemüsesorten verzichten Sie besser.

Von diesen Abstrichen ist auch faseriges Fleisch betroffen. Stattdessen fokussieren sich Patienten in ihrer Ernährung auf Weißbrote, hülsenloses, geschältes und gekochtes Gemüse, Teigwaren, die nicht aus Vollkornmehl bestehen und leichte Milchprodukte wie Joghurt und Pudding. Ballaststoffarme Lebensmittel schonen den belasteten Darm, da dieser Ballaststoffe nicht mit den körpereigenen Enzymen abbauen kann. I. d. R. verbleiben sie also im Darm und müssten ausnahmslos die Verengung des Darms passieren.

Vereinzelt können auch Nahrungsergänzungsmittel das Wohlbefinden und die Verdauung von Betroffenen verbessern. Ein Probiotikum mit Präbiotika kann beispielsweise vitale Darmbakterien bei ihrer Verdauungsarbeit unterstützen. Inhaltsstoffe wie das Lactobacillus Casei unterstützen zusätzlich die Verdauung, indem sie Lebensmittel zersetzen. Das Lactobacillus Paracasei kann außerdem weitere gesundheitliche Beeinträchtigung verlangsamen, indem es im Darm seine antifungalen Eigenschaften entfaltet. So kann dieser Probiotic Complex während der Therapie einer Darmstenose wichtige Abhilfe leisten und lästige Beschwerden lindern.

Weitere Ernährungsempfehlungen bei einer Darmstenose

Neben konkreten Nährstoff- und Lebensmittelempfehlungen gibt das Institut für Ernährungsmedizin außerdem einige grundlegende Tipps für die Ernährung während einer Stenose. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit zum Essen. Das letzte, was Sie bei einer Stenose gebrauchen können, sind Lebensmittel, die bei ihrer Ankunft im Darm nicht vollständig aufgebrochen sind.

Kauen Sie ausreichend und leisten Sie Vorarbeit, wenn nötig. Wie oben erwähnt sind pürierte oder püreeartige Lebensmittel wie Joghurt und Pudding eine gute Wahl bei einer Darmstenose. In diesem Sinn können auch Gemüsesorten in Form von Smoothies verzehrt werden, wodurch sie den Darmverengung leichter passieren können. Die ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit ist ohnehin ein wichtiger gesundheitlicher Faktor und wird bei einer Verengung des Darms geradezu unverzichtbar. Trinken Sie genug und tragen Sie damit zu einer komplikationsarmen Verdauung und einem Abklingen der Darmstenose bei. In ernsteren Fällen kann laut dem Expertenrat sogar eine Ernährung die komplett aus trinkbarenNahrungsmitteln besteht sinnvoll sein.

Die ausreichende Aufnahme von Nährstoffen bleibt dabei aber von wichtiger Bedeutung. Lediglich auf Ballaststoffe sollten Sie in Ihrer Ernährung möglichst komplett verzichten. Das gilt auch für sogenannte Ballaststoffpräparate. Diese werden entweder künstlich über Kapseln oder natürlich in Form von Weizen- oder Haferkleie, Flohsamen, Leinsamen oder Ähnliches aufgenommen. Ebenso wie ballaststoffreiche Lebensmittel behindern sie eher die verengte Passage im Darm, als ihr Abhilfe zu schaffen. Ein reguläre Ballaststoffaufnahme kann erst nach der Lösung der Stenose Schritt für Schritt wieder aufgenommen werden.

Die richtige Behandlung als Schlüssel zu einer schnellen Genesung bei einer Darmstenose

Sollten Sie unter  Symptomen leiden, die auf eine Darmstenose hinweisen, müssen Sie sich keine großen Sorgen machen. Schwere bzw. lebensgefährliche Verläufe sind sehr selten. Eine Perforation tritt laut Untersuchungen in Kliniken in Frankfurt und Mannheim lediglich in 1,4% der Krankheitsverläufe auf. Selbst operative Eingriffe stellen laut der Deutschen Medizinischen Wochenschrift den Ausnahmefall dar. Normalerweise sind medikamentöse Therapien in Kombination mit den oben beschriebenen Anpassungen der Ernährung ausreichend, um die Verengung aufzulösen. Sollten Steroidtherapien und Biologika in Absprache mit dem behandelnden Arzt mitsamt Ernährungstherapien erfolglos bleiben, ist langfristig ein chirurgischer Eingriff nötig, um von der Darmstenose geheilt zu werden. Dieser geschieht möglichst schonend; ein möglichst großer Teil des Darm soll bei der Entfernung der Verengung erhalten bleiben.

Ein möglicher operativer Eingriff ist allerdings nicht der einzige Grund, warum Sie auf jeden Fall einen Arzt konsultieren sollten, wenn Sie Symptome einer Darmstenose beobachten. Des Weiteren ist es unerlässlich die Ursache der Verengung auszuloten, da diese ein Licht auf eine nicht diagnostizierte Begleiterkrankung werfen kann. Dabei kann es sich um Entzündungen, aber eben auch Tumore handeln. Deren Erkennung im Frühstadium kann einen entscheidenden Vorteil in der Behandlung bringen. Scheuen Sie deshalb keinen Arztbesuch.

Es besteht eine breite Auswahl von Therapiemethoden, die sich über medikamentöse und chirurgische Eingriffe über die Vermeidung ballaststoffreicher Lebensmittel bis hin zur Aufnahme von förderlichen Nahrungsergänzungsmitteln erstrecken können. Erkennen Sie Ihre Symptome frühzeitig, befreien Sie sich von den lästigen Beschwerden und steigern Sie Ihre Lebensqualität, bevor die Darmstenose eine ernsthafte Bedrohung für Ihre Gesundheit darstellen kann.

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3 commenti

  • Hallo ich habe eine darmstenose vermutlich angeboren da sie nicht weg geht und ich mein Leben lang an dieser Stelle Probleme hab.. sie liegt neben der Galle weswegen immer auf die Galle getippt wurde – hinter der darmverengung ist mein darm 7 cm breit danach ist er immer leicht entzündung … er ist dreifach so lang wie ein normaler Dickdarm- so richtig kann mir kein Arzt helfen.. und will auch nicht obwohl ich dadurch letztes Jahr nur noch 40 KG wog

    Nadine 32 jahre
  • Sehr geehrtes Team der Primalharvest
    Habe Ihren Artikel gelesen und ich leide an Darmstenose
    Hatte schon 2 Mal Subileus und plage mich mit Krämpfen, Erbrechen, Verdauungsstörungen
    Habe nur noch etwas Dünndarm und starke Verwachsungen durch viele OP, nehme imer mehr ab und wiege nur noch 50 kg
    Nehme jeden Tag Probiotika, trotzdem ohne Erfolg
    Kein Arzt will mir so richtig helfen, was kann ich tun
    Vielleicht wissen Sie ja einen Rat
    Mit lieben Grüßen Marion Mielke

    Mielke Marion
  • Ich habe Symtome einer Darmstenose, kann wegen Platzangst nicht ins Ct, sieht man das beim Röntgen

    RUTH Skaftouros

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