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Hilft Kurkuma gegen Pickel und Akne?

Die Beauty-Welt hat seit einiger Zeit einen neuen Favoriten gefunden: Kurkuma! Ob tote Haut, Poren, Pickel, Rötungen im Gesicht oder gar Akne, Kurkuma soll das neue Allheilmittel für all diese Probleme sein. Zahlreiche Lifestyle-Magazine wie die Vogue raten zur Benutzung von Kurkuma als neue Zutat in Cremes, Masken und Peelings. Das Ergebnis soll eine reinere Haut und ein starker Anti-Aging-Effekt sein.

Was gerade als neue Beauty-Waffe beworben wird, ist in Indien längst weithin bekannt und wird ständig in der dortigen Naturheilkunde benutzt. Ayurveda (wörtlich übersetzt: Wissen vom Leben) ist eine traditionelle Heilkunst, die ihren Ursprung in Indien hat. Sie wird bis heute viel praktiziert und hat viele Unterstützer. In ihr spielt Kurkuma eine große Rolle. Die in Südasien heimische Wurzel aus der Familie der Ingwergewächse erfüllt eine Reihe von Aufgaben in der Ayurveda. Unter anderem wird sie dort zur Hautpflege angewendet.

Diese Anwendungsform findet nun auch in Deutschland zunehmend Fans und soll sogar bei der Behandlung von verschiedenen Hautkrankheiten helfen. Doch wie kann Kurkuma Ihrer Haut überhaupt helfen? Und was ist an seinem Nutzen bei Hautkrankheiten wie Akne dran?

Kann Kurkuma gegen Akne helfen?

Dass Kurkuma einen positiven Einfluss auf die menschliche Haut hat, bestätigen Hunderte von Jahren ayurvedischer Heilkunst. Doch wie lässt sich der gesundheitsfördernde Effekt von Kurkuma auf unsere Haut medizinisch erklären?

Kurkuma enthält eine ganze Palette nützlicher Nährstoffe. Ätherische Öle, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie verschiedene Vitamine, Proteine und Ballaststoffe sind in der Gelbwurzel enthalten, so die Heilpraxis.

Der womöglich wichtigste Inhaltsstoff des Kurkuma ist aber das sogenannte Curcumin. Es macht etwa drei Prozent einer Kurkumawurzel aus und sorgt sowohl für die intensive gelbe Farbe als auch für eine Reihe gesundheitlicher Vorteile. Curcumin ist ein guter Antioxidans, wirkt entzündungshemmend und fungiert auch als Antiseptikum. Somit kann das Curcumin dabei helfen die Bildung von Pickeln einzudämmen, deren Verheilung zu beschleunigen und die gesamte Hautgesundheit zu steigern. Zusätzlich tragen die zahlreichen B-Vitamine in der Kurkuma-Wurzel zur der Steigerung der Hautgesundheit bei.

Akne, die sich vor allem durch die erhöhte Bildung von Talg äußert, kann also in der Theorie auch mit dem entzündungshemmenden Kurkuma behandelt werden. Doch gerade bei komplexeren Krankheitsbildern ist eine wissenschaftliche Basis für eine sichere Anwendung wichtig. Diese fehlt in der Ayurveda und wird deswegen in diesen Tagen von einer Vielzahl von Forscherteams erarbeitet. Die Ergebnisse zur Anwendung von Kurkuma-Derivaten als Behandlung von dermatologischen Problemen sind vielversprechend.

Studien über Kurkuma und Hauterkrankungen

 

Kurkuma Akne

 

Ziel der Studien über Kurkuma und Hauterkrankungen ist es eine wissenschaftliche Basis für die medizinische Anwendung von Kurkuma zu schaffen. Zwar gibt es schon Beauty-Produkte mit Kurkumabestandteilen. Medikamente mit Kurkuma zur Behandlung von Hautkrankheiten stehen aber noch aus. Dazu müssen erst noch Fragen der Effektivität, der Anwendungsdosen und möglicher Neben- und Wechselwirkungen beantwortet werden.

Eine systematische Review des Forschungsstandes in diesem Feld aus dem Jahr 2016 kam zu folgendem Schluss. Kurkuma birgt großes Potenzial zur Behandlung von Hautkrankheiten. Über ein Dutzend Studien verteilt wurde eine Vielzahl von Hauterkrankungen, darunter Akne, untersucht und Curcumin konnte in der Mehrzahl der Fälle positive Effekte erzielen. Das gilt sowohl für die Anwendung von Kurkuma-Salben und -Cremes als auch für die Einnahme von Kurkuma-Pulver, beispielsweise in Kapselform. Dafür verantwortlich war, wie vermutet, das wurzeleigene Curcumin.

Alexandra R. Vaughn, die die Auswertung vornahm, merkt allerdings auch an, dass der aktuelle Forschungsstand noch unzureichend ist. Die Ergebnisse der einzelnen Studien stehen teils noch auf wackligen Beinen. Entweder waren die Studiengrößen noch nicht repräsentativ, es blieben Fragen offen oder die beschriebenen Versuche wurden bisher nur an Ratten ausgeführt.

Aktuelle Studien über Kurkuma und Akne

Seit 2016 wurden weitere Untersuchungen zu Kurkuma und Hauterkrankungen unternommen. Speziell zu Akne führten internationale Forscherteams weitere vielversprechende Studien durch. Da einige Akne-Bakterien im Laufe der medizinischen Behandlung resistent gegen Antibiotika werden, kann der Einsatz von Curcumin hier besonders sinnvoll sein.

Ein Team um Ming-Meh Yang untersuchte beispielsweise 2018, wie Blaulichtbestrahlung die antimikrobielle Wirkung von Curcumin gegen Akne-Bakterien beeinflussen kann. Sie behandelten Curcumin vor der Anwendung am Patienten mit kleinen Dosen Blaulichtstrahlung und wendeten das behandelte Curcumin als Ersatz für Antibiotika in klinischer Therapie an.

Die Studie kam zu dem Schluss, dass blaues Licht tatsächlich die antimikrobiellen Aktivitäten des Curcumin steigerte. Das heißt: Mithilfe von Blaulichtbestrahlung kann Kurkuma sehr effektiv Akne-Bakterien bekämpfen. Dieses Ergebnis liefert sowohl für klinische Behandlungen als auch kosmetische Produkte wichtige Fingerzeige für eine effektive Umsetzung von Medikamenten.

Ein Jahr später, 2019, verfolgte ein italienisches Team den Umstand, dass Akne-Bakterien mit der Zeit resistent gegen Antibiotika werden. Die Studie berief sich auf die Vorarbeit des Teams aus Taiwan um Ming-Meh Yang und führte weiter aus, dass Curcumin tatsächlich in der Medizin eingesetzt werden könnte, da es bereits bestehende und sich bei entwickelnde Resistenzen der Akne-Bakterien umgehen kann.

Gerade für die Bekämpfung bakterieller Krankheitsbilder, zu denen Akne gehört, zeigte sich Curcumin besonders effektiv. Als einziges Manko bleibt, dass auch diese Studie vorerst keine Allgemeingültigkeit besitzt, weil sie ausschließlich an Ratten durchgeführt wurde.

Des Weiteren geht die Studie über die taiwanesische Vorarbeit hinaus und empfiehlt eine Beimischung von Kurkuma zu traditionellen Medikamenten, um diesen Effekt zu erzielen. Einen kompletten Umstieg auf Kurkuma sehen Laura Vollono et al. nicht als sinnvoll, da die Bioverfügbarkeit des Wirkstoffs bei oraler Einnahme zu niedrig sei und die Verdauung zu wenig davon aufnehmen würde.

Kurkuma-Supplemente bei Akne – Nehmen Sie sie als Nahrungsergänzungsmittel ein

Kurkuma supplemente

 

Neben der traditionell medizinischen Behandlung von Akne, ist eine angemessene Ernährung die nächste wichtige Stellschraube bei der Bekämpfung von Akne-Symptomen. Sie sind dafür verantwortlich, Ihrem Körper die richtigen Werkzeuge für den Umgang mit den hartnäckigen Bakterien an die Hand zu legen.

Der Norddeutsche Rundfunk empfiehlt eine abwechslungs- und gemüsereiche, milch-, fleisch- und mehlarme und vor allem entzündungshemmende Ernährung für die Behandlung von Akne-Symptomen. Als entzündungshemmend gelten Lein- und Hanföl, Gemüse, Fisch und eine Reihe von Gewürzen wie Oregano, Ingwer und eben auch Kurkuma.

Zwar verwies die letzte oben genannte Studie auf die geringe Bioverfügbarkeit und mangelhafte Verdauung von Kurkuma, doch lässt sich dieses Problem leicht umgehen. Kurkuma ist leicht fettlöslich. Das hat zur Folge, dass Ihr Körper das aufgenommene Kurkuma während der Verdauung kaum nutzbar machen kann. Den allergrößten Teil scheidet er ungenutzt wieder aus. Aus diesem Grund rät Prof. Dr. Sigrun Chrubasik-Hausmann des Universitätsklinikums Freiburg zur Aufnahme von Kurkuma in Kombination mit einem sogenannten drug enhancer. Ein solcher ist ein Katalysator für die Aufnahme eines anderen Stoffes innerhalb des Körpers. Im Fall von Curcumin ist Piperin der gesuchte Katalysator. Piperin befindet sich in Schwarzem Pfeffer und ist deshalb besonders gut in Form von Schwarzem-Pfefferextrakt beizumischen. Das Piperin erhöht die Bioverfügbarkeit, das heißt die Aufnahme des Curcumins, um bis zu 2000%.

Besonders leicht können Sie diese Kombination aus Curcumin und Piperin in der richtigen Dosis als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. In der Form von Curcuma-Proaktiv-Kapseln erreichen Sie mittels zweier Kapseln pro Tag die nötige Menge Kurkuma, um über einen langfristigen Einnahmezeitraum positive Veränderungen an ihrem Hautbild zu erzielen.

Eine tägliche Dosis von bis zu 8g Kurkuma ist völlig nebenwirkungsfrei einnehmbar. In überdosierter Form kann Kurkuma aber Verdauungsprobleme auslösen. Auch aus diesem Grund ist die Supplementierung von Kurkuma in Kapselform sinnvoll.

Eine angemessene Dosis, die täglich über einen mehrmonatigen Zeitraum eingenommen wird, kann bereits alle ersehnten Effekte erreichen, ohne den Körper irgendeinem Risiko auszusetzen. Zu den Effekten zählen eine bessere Wundheilung, weniger Pickel und ein insgesamt reineres Hautbild.

Eine Frage des Lebensstils – Tun Sie Ihrer Haut mit Kurkuma etwas Gutes!

Die traditionelle indische Medizin und zahlreiche aktuelle Studien zeigen auf, dass Kurkuma ein sehr nützliches Werkzeug zur Behandlung von Hautunreinheiten ist. Die entzündungshemmende und antioxidative Wirkung von Curcumin hilft bei der Bekämpfung von Hautirritationen und kann sogar zur Behandlung komplexerer Hautkrankheiten eingesetzt werden. Dafür ist aber entweder die parallele Nutzung anderer Medikamente und die Beimischung eines drug enhancers, Piperin, nötig.

Wenn Sie Ihr Hautbild verbessern oder dermatologische Beschwerden behandeln wollen, kann Kurkuma tatsächlich eine kleine Wunderwaffe sein. Das ist aber nur mit dem richtigen Lebensstil möglich. Eine ausgewogene Ernährung, wie oben beschrieben, der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten und ein körperliches Normalgewicht sind wichtige Rahmenbedingungen für die positive Wirkung von Kurkuma.

Wenn Sie einen gesunden Lebensstil pflegen, können Sie Ihrer Ernährung Kurkuma in Kapselform beimischen. Mit genügend Geduld sollten Sie die Effekte schon nach wenigen Monaten zu spüren bekommen. Also tun Sie ihrer Haut etwas Gutes und versuchen Sie sich an einer Hauttherapie mit Kurkuma!

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